Allein in Deutschland werden jährlich fast 29 Millionen abgesägte Tannen ins Wohnzimmer gestellt, deren Anbau in vielen Fällen umweltschädlich ist. Nachdem sie abgeholzt wurden, leben die Bäume nur noch wenige Tage und landen spätestens im neuen Jahr auf dem Müll. Genauso landet viel Schmuck, Deko und Geschenkpapier auf dem Müll.
Es gibt tatsächlich umweltschonende Plastik-Weihnachtsbäume, und zwar solche aus zu 100 Prozent recyceltem - also wiederverwertetem - Kunststoff, die immer häufiger im Handel angeboten werden.
Bei der Entsorgung von herkömmlichem Baumschmuck wie Lametta oder Goldkugeln entstehen giftige Gase und die Böden und Gewässer werden mit Blei verseucht.
Lametta, Goldkugeln und Glitzerschleifen sind für viele Menschen am Baum hübsch anzusehen, aber ökologisch sind sie nicht. Solcher Weihnachtsschmuck kann nur schwer entsorgt werden - es entstehen dabei giftige Gase und die Böden und Gewässer werden mit Blei verseucht. Auch Schnee- und Glitzersprays sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern belasten die Umwelt, denn die darin enthaltenen Stoffe sind nicht biologisch abbaubar.
Allein die Fäden zum Aufhängen des Baumschmucks enthalten sehr häufig Kupfer, das eigentlich zum Sondermüll zählt. Wenn du deine Geschenke zu Weihnachten gerne einpacken möchtest, muss es nicht unbedingt ein extra Geschenkpapier sein. Besonders Glitzer-Papier und Alu-Folie sind sehr belastend für die Umwelt. Farbiges Geschenkpapier enthält häufig giftige Azofarbstoffe, Blei-, Cadmium- oder Chromverbindungen. Viel ökologischer sind beispielsweise Karton, alte Zeitungen, Recycling- oder Packpapier. Auch diese kannst du sehr schön und individuell gestalten - etwa indem du das Papier bemalst und beklebst oder das Geschenk mit Zweigen, Blättern, Blumen oder Nüssen und kleinen Leckereien verzierst.
Beispiele von Umweltkatastrophen